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Jubiläum – Unterwegs in die Vergangenheit

Jubiläum – Unterwegs in die Vergangenheit

Beschreibung

Heute auf einem Friedhof am Rhein kommen die Toten aus den Gräbern, „um sich dessen zu erinnern, was sie lieber vergessen würden.“

Ein jüdisches Ehepaar, ihre körperbehinderte Nichte und zwei Homosexuelle. Ein junger Nazi kommt vorbei und besprüht die Grabsteine. „'Verrecke' mit ck, mein Junge", sagt Herr Stern, der tote Jude. „Danke", sagt der Nazi, bessert aus und läuft davon. So beginnt die erste Szene von George Taboris Stück "Jubiläum", geschrieben zum 50. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland. Ihre Erinnerungen und Geschichten ziehen uns in den Bann, ihre Spiele fangen uns ein. Sie sind einzigartig, schrecklich heiter, lebendig, grausam und voller Liebe. Eine Liebeserklärung der Toten an das Leben.

Informationen

von George Tabori

Die Zeitzeugen leben nicht mehr – ein Theaterstück gegen das Vergessen! Erinnern schützt vor Verfall, auch vor dem moralischen. In einer surrealen Groteske lässt Tabori die Toten über das Trümmerfeld der Geschichte und der Gegenwart stolpern. Ist der braune Schoß noch fruchtbar? Die Frage ist wieder so aktuell wie 1983, als Jubiläum uraufgeführt wurde.

Mit: Sven Jenkel, Angelo Enghausen-Micaela,Thomas Jansen, Linda Klein, Cloti Peukes, Johannes Stelzhammer, Helmut Wenderoth, Britta Weyers

Regie, Konzept, Bühne: Isolde Wabra

Preise: Preiskategorie II

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KooperationsPartner

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Mitwirkende

Britta Weyers

Linda Klein

Johannes Stelzhammer

Thomas Jansen

Cloti Peukes

Sven Jenkel

Angelo Enghausen-Micaela

Isolde Wabra

Helmut Wenderoth

Vorstellungen