Theaterpädagogische Vorbereitung / KRESCHtheater
Eine kleine Schule des Sehens (ca. 45 min)
1. Verständigung mit dem Publikum darüber, was Theater ist / sein kann
- eine live Veranstaltung im Hier und Jetzt, die sicher genauso niemals wiederholen kann und wird
- eine besondere Form der Kommunikation zwischen Bühne und Publikum
2. ein paar kurze Regeln, die das Gelingen der gemeinsamen Veranstaltung erleichtern
- gegenseitige/r Respekt und Aufmerksamkeit
- für die Dauer der Vorstellung sind die SchauspielerInnen die Hauptdarsteller
- nicht essen und nicht trinken (niemand gerät dadurch in Not)
- keine Handys und anderen Elektrogeräte die Geräusche machen können
3. Versuche, Experimente und Gespräche über die Inhalte eines Theaterstückes Grundsätzlich will unser Theater Mut zum Leben machen, eine Schule des Sehens sein und Neuigkeiten über Formen und Inhalte verbreiten.Dabei gibt es kein richtig und kein falsch bei der Wahrnehmung, ihrer Beschreibung und der Interpretation von Wahrnehmung und Beschreibung. Nicht die Antworten, sondern die schlauen Fragen an das Stück, die beteiligten Personen auf der Bühne und im Publikum sind uns wichtig.Was fiel dir auf? Was fiel dir ein? sind immer unsere Ausgangsfragen.Die Erlaubnis und die Notwendigkeit für und von Assoziationen und assoziativen Verknüpfungen helfen uns das Bekannte in einem Theaterstück mit(noch) Unbekanntem in kreative Zusammenhänge zu bringen.Die Mittel und die Techniken, die unser Theater benutzt, verdienen besondereAufmerksamkeit, weil sie, wenn uns gut gelungen ist, mit den Inhalten in direktem Zusammenhang stehen.